Altamira – fast 150 Jahre Forschungen zu altstein-zeitlicher Höhlenkunst in Nordspanien 12.09.2017 | 19:00 | Elementarium

Ein Vortrag von Dr. J. Vollbrecht vom Landesamt für Archäologie Sachsen.

Der Vortrag gehört in das Begleitprogramm der Ausstellung Höhlen, Mythen, Löwenmensch – Die Kunst der Steinzeit, in der u.a. eine von Ruth Hecker gefertigte wunderschöne Kopie eines liegenden Bisons aus Altamira zu sehen ist.

SA "„Höhlen, Mythen, Löwenmensch – Die Kunst der Steinzeit“ - Impression mit Bison aus der Höhle von Altamira (Replik von Ruth Hecker)

Die Höhle von Altamira, nahe Santillana del Mar, im nordspanischen Kantabrien gelegen, wurde im Jahre 1868 nach 15000- jähriger Vergessenheit wiederentdeckt. Erst 1879 aber entdeckte Maria, die kleine Tochter des Archäologen Don Marcelino Sanz de Sautola die berühmte, heute zum Weltkulturerbe gezählte Decke der polychrom gemalten Büffel, während ihr Vater sich in der Höhle mit Steinen und Knochen der in der Nähe derselben gelegenen archäologischen, altsteinzeitlichen Fundschichten befasste.
Ihm waren die Bedeutung und das Alter der entdeckten Kunstwerke sofort bewusst, jedoch dauerte es über 20 Jahre, bis diese ersten Höhlenbilder, die in Europa gefunden worden waren, auch als solche anerkannt wurden. 

Bis heute sind viele Untersuchungen in der Höhle von Altamira, die 1977 für die Öffentlichkeit gesperrt wurde, durchgeführt worden.
Das heutige bruchstückhafte Verständnis der faszinierenden Malereien von Altamira, wird Dr. Jürgen Vollbrecht in seinem Vortrag beleuchten.  


Eintritt:

3,50 Euro / Ermäßigt 2,00 Euro

Jahreskarteninhaber und Mitglieder des Fördervereins erhalten freien Eintritt.