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„Gana“ und andere Burgen der Daleminzier vor und nach 929 12.12.2017 | 19:00 | Elementarium

 Ein Vortrag von Dr. R. Spehr aus Dresden.


Stauchitz bei Hof - Kartenausschnitt, Quelle: Museum der Westlausitz Kamenz

Das Gau Daleminzi (pagus Daleminzi) genannte Siedlungsgebiet umfasste das Meißener Land und die Lommatzscher Pflege zwischen der Elbe und dem Raum um Döbeln und Mügeln, reichte aber auch auf die östliche Elbseite ins Großenhainer Land herüber. Nach Thietmar von Merseburg rührte der Name von den Deutschen her. Dabei wurde offensichtlich der historische Name „Dalmatien“ auf diese slawische Gruppe bzw. Region übertragen. Sie selbst nannten sich Glomaci (Glumaci) nach dem zentralen Heiligtum Glomuci, einem seit 1845 verlandeten Quellteich bei Lommatzsch bzw. Paltzschen. (Wikipedia)

Etwa 200 Jahre nach dem Eintreffen der Slawen in den Elbgegenden am Ende 6. und 7. Jh. wurden erste Burgen in Mittelsachsen zwischen Elbe und Mulde errichtet. Die Hauptburg der slawischen Daleminzier entstand unter dem Namen „Gana“ zwischen den Dörfern Stauchitz und Hof.

Die 20-tägige Belagerung, Eroberung und Zerstörung dieser Stammesburg im Jahre 929 durch König Heinrich I. schildert der Chronist Widukind von Corvey. In einem bayerischen missionsstrategischen Verzeichnis aus der Mitte des 9. Jhs. wird die Zahl der Burgen (civitates) der Daleminzier mit 14 angegeben, was etwa mit dem aus archäologischen Befunden erschlossenen Bestand übereinstimmt.


Eintritt:

3,50 Euro / Ermäßigt 2,00 Euro

Jahreskarteninhaber und Mitglieder des Fördervereins erhalten freien Eintritt.