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Pressemitteilung Juni 2016 26.05.2016

14. Juni 2016 19 Uhr
Vortrag: Besunzane - Milzener – Sorben. Die slawische Oberlausitz zwischen Ottonen, Piasten und Přemysliden

Am 14. Juni 2016 lädt das Museum der Westlausitz um 19 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Jasper von Richthofen ins Elementarium ein. Um das Jahr 1000 liegt die Oberlausitz im Brennpunkt zwischen den mitteleuropäischen Großmächten. Auf der einen Seite stehen das von den Ottonen beherrschte ostfränkisch-deutsche Reich und das přemyslidische Herzogtum Böhmen, auf der anderen Seite die aufstrebenden polnischen Piastenherzöge. Spätestens seit etwa 800 siedelten hier die westslawischen Milzener – Vorfahren der heutigen Oberlausitzer Sorben. Bereits seit 932 galt der Stamm als unterworfen und soll dem Ottonischen Reich tributpflichtig gewesen sein. Ausgangspunkt der deutschen Eroberungen war die seit 929 bestehende Burg Meißen. Zur Verteidigung errichteten die Milzener zwischen Kamenz und Lauban zahlreiche Burgen, die noch heute als markante Punkte in der Landschaft der Oberlausitz beiderseits der Neiße erkennbar sind. Von heftigen Kämpfen zwischen Deutschen und Polen erschüttert, gehörte die Oberlausitz seit 1002 für 29 Jahre zum noch jungen polnischen Herzogtum.

Datum: Dienstag, 14. Juni 2016
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: 3,50 € pro Person / ermäßigt 2,00 €
Ort: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz


21. Juni 2016 ab 19 Uhr
Fête de la Musique

Ob London, New York, Paris oder Kamenz, eines haben diese und viele weitere hundert Orte rund um den Globus gemeinsam: Sie bringen immer am 21. Juni den Musikfans die Freude an kostenlosen Konzerten in jeden Winkel dieses Planeten. Einer dieser Winkel ist der Museumsgarten im Elementarium. Von 19 Uhr bis 20 Uhr werden „Die Lausitzer“ aufspielen. Die acht Musiker aus der Region werden unsere Gehörgänge mit Dixi-Klängen, Swing, Jazz und Evergreens verwöhnen. Mit dabei sind knackige Trompeten, stampfende Posaunen, schmeichelnde Klarinetten, gezupfte Bässe, Gitarren und Banjos und die Rhythmusgruppe gleich einem Hammerwerk. Im Anschluss wird Charlotte de Cognac und ihre vier Weinbrandbohnen aus dem musikalischen Kamenz Gast im Museumsgarten sein. Sie swingen und jazzen, versuchen sich an den großen Rocklegenden oder lassen die Zuschauer bei französischen und deutschen Chansons dahinschmelzen. Charlotte de Cognac, geborene Goldkrone, hat für alle etwas dabei – und kesse Sprüche sowieso. Wer trotzdem in eine alkoholisch-musikalische Schieflage gerät, für den stehen im Gartencafé das eine oder andere Wasser oder „Wässerchen“ bereit. Frisch Gezapftes und kleine Speisen versüßen dazu einen hoffentlich lauen Mittsommerabend.

Das Pressefoto steht hier zum Download bereit.
Charlotte 1280
Foto: Charlotte de Cognac und die vier Weinbrandbohnen

Datum: Dienstag, 21. Juni 2016
Zeit: ab 19 Uhr
Ort: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz
Eintritt frei


24. Juni 2016 19 Uhr
Ausstellungseröffnung: SiO₂ – Von Bergkristall bis Smartphone

Welche Gemeinsamkeit haben ein Weinglas und ein Fußballrasen? Was verbindet ein Smartphone mit dem Edelstein Opal? Und wie stellt man die thematische Verbindung zwischen einem Bergkristall und Meeresplankton her? Die einfache Antwort: Siliziumdioxid. An der Erdoberfläche kommt es tatsächlich fast überall vor: Es steckt im Sand, in Gesteinen, in Pflanzen, in Computern und sogar in unserem Körper. Die neue Sonderausstellung im Museum der Westlausitz Kamenz „SiO₂ – Von Bergkristall bis Smartphone“ zeigt den Facettenreichtum dieser chemischen Verbindung, welche wir umgangssprachlich auch Quarz nennen. Jens Czoßek, Ausstellungsmacher und Geologe am Museum zeigt die Farbenvielfalt der Minerale. Mit dabei sind bekannte aber auch exotische Namen wie beispielsweise Rauchquarz, Citrin, Amethyst, Rutilquarz oder Prasem um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Die ungeheure Formenvielfalt nimmt einen eigenen Teil der Ausstellung ein. Dort lassen sich Stern-, Faden- oder Zepter-, Kappen- oder Fensterquarze bestaunen. Sonderbereiche der Ausstellung sind den herrlichen Achaten, den Opalen und dem Chaldedon gewidmet. Siliziumdioxid steckt aber auch in vielen Lebewesen. So bilden Opale die schützende Außenhülle vieler einzelliger Lebewesen oder stützende Skelette einiger Meeresschwämme. Vieles was wir aus der Natur kennen enthält auch Siliziumdioxid. Wer kennt sie nicht, die Brennnesseln, den Schachtelhalm oder unsere Gräser? Ein Extrabereich zeigt die Nutzungsgeschichte des Quarzes durch den Menschen. Nach Holz und Horn war es der Feuerstein, eine Mischung aus Opal, Chalcedon und farbgebenden Nebenbestandteile, der unseren Vorfahren das Material für Waffen und Werkzeuge lieferte. Aus Quarzsanden gewonnen, bildet das Silizium heute schließlich die Grundlage unserer Mikroelektronik. Für alle großen und kleinen Besucher mit Forschergeist bietet die Ausstellung außerdem Experimente zum selber durchführen. SiO₂ ist eine Ausstellung zum Staunen über die Vielgestaltigkeit und breite Verwendung von Quarz. Es ist auch eine Ausstellung zum Genießen der herrlichen Farben und Formen und ganz im Sinne unseres Hauses, eine Ausstellung zum Entdecken und Mitmachen.

Das Pressefoto steht hier zum Download für Sie bereit.
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Pressefoto: Amethyst

Datum: Freitag, 24. Juni 2016
Zeit: 19 Uhr
Die Ausstellung ist bis 25. Mai 2017 im Erdgeschoss des Elementariums zu sehen.


26. Juni 2016 14 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „SiO₂ – von Bergkristall bis Smartphone“

 

Am Sonntag den 26. Juni 2016 lädt Jens Czoßek, Ausstellungsmacher und Geologe, zu einer Führung in die Ausstellung „SiO₂ – von Bergkristall bis Smartphone“ im Elementarium ein. Auf dem Rundgang durch die Siliziumdioxid-Ausstellung wird er Sie in die farben- und formenfrohe Welt der Achate, Opale, Quarze, Kiesel und Jaspis entführen. Es wird aber nicht nur eine Genusstour durch die Welt der Minerale, sondern man erfährt eine Menge über die Entstehung der vielfältigen Formationen. Dann ist zum Beispiel noch das Siliziumdioxid, welches in den Pflanzen steckt. Was? Steine in Pflanzen? Sie werden staunen wo wir in der Natur alles diesen Stoff finden. Herr Czoßek wird den Bogen der Nutzung von Quarzen von den Faustkeilen der steinzeitlichen Jägern bis zum Smartphone der Gegenwart spannen.

Datum: Sonntag, 26. Juni 2016
Zeit: 14 Uhr
Preis: 5,00 € pro Person / ermäßigt 2,50 € (Eintritt ins Museum inklusive)
Ort: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz

Die Pressemitteilung steht hier zum Download für Sie bereit.