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Pressemitteilung März 2016 28.01.2016

08. März 2016 19 Uhr
Vortrag: Baum fällt – die Mittelalterliche Landschaftszerstörung im Erzgebirge

Das Museum der Westlausitz Kamenz lädt zu einem archäologischen Vortrag von Dr. Johann Friedrich Tolksdorf vom Landesamt für Archäologie ins Elementarium ein. Mit dem einsetzenden Boom des Bergbaus im 12. Jahrhundert kommt es in einigen Regionen des Erzgebirges zur massiven Umformung der Landschaft. Da Holz sowohl für den Ausbau der Gruben als auch als einziger Energielieferant bei der Verhüttung und Verarbeitung der Erze benötigt wurde, führte der hohe Bedarf zu einer Intensiven Ausbeutung der Waldbestände. Einen einzigartigen Einblick in diese Thematik erlaubt das seit 2010 bei Niederpöbel (nahe Schmiedeberg) durch das Landesamt für Archäologie Sachsen untersuchte Bergwerksareal: Hier hatten sich nicht nur die zum Ausbau und Betrieb des Bergwerkes benutzten Hölzer erhalten, sondern auch zahlreiche Holzkohlemeiler. Die Auswertung dieser Funde und die Anwendung moderner landschaftsgeschichtlicher Methoden erlaubte es, in bisher einmaliger Weise, die Veränderung der Landschaft und des Waldes im Zuge des Bergbaus ab dem 13. Jahrhundert zu rekonstruieren.

Datum: Dienstag, 08. März 2016
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: 3,50 € pro Person / ermäßigt 2,00 €
Treffpunkt: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz

mittelalterlicher Bergmann Foto Tolksdorf Foto: mittelalterlicher Bergmann (Dr. J.F. Tolksdorf)

Das Pressefoto steht hier zum Download bereit.


16. März 2016 19 Uhr
Vortrag des Museumsvereins: Hutberg was blüht Dir? – Zur Geschichte des Kamenzer Waldparkes und sein gegenwärtiger Zustand.

An diesem Dienstag lädt der Museumsverein zu einem Vortrag von Eugen Piechota ins Elementarium ein. Der rhododendronreiche Waldpark hat während seiner über hundertjährigen Geschichte gute und schlechte Zeiten erlebt. Oberförster i. R. Eugen Piechota ist ein profunder Kenner des Parks, seiner Natur sowie der Probleme, die mit dem Hausberg der Lessingstadt verbunden sind. In der Zeit von 1980 bis 1990 hat er mit seinen Forstkollegen und zahllosen Helfern im Rahmen der Rekonstruktion für eine schon damals längst überf.llige Verjüngung der Baumbestände gesorgt. Er wird mit vielen Bildern u. a. jene Zeit in Erinnerung bringen und die gegenwärtige Situation aus fachlicher Sicht beschreiben. Immer noch erfreuen sich die Besucher während der Blütezeit des Rhododendrons am gepflegten Zustand des Parks, welcher aber auch Anlass zur Sorge ist. Warum das so ist, wird Herr Piechota den Besuchern des Vortrages näher erläutern.

Datum: Dienstag, 16. März 2016
Zeit: 19 Uhr
Eintritt: 3,50 € pro Person / ermäßigt 2,00 €
Treffpunkt: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz


20. März 2016 14 Uhr
Letzte öffentliche Führung durch die Sonderausstellung „Silberrausch und Berggeschrey“

Am Sonntag den 20. März 2016, führt Sabine Kuhlmann, Archäologin am Museum der Westlausitz, um 14 Uhr das letzte Mal durch die Sonderausstellung „Silberrausch und Berggeschrey“.

Eine Sensation für die europäische Montanarchäologie brachte die Hochwasserkatastrophe von 2002 im sächsischen Dippoldiswalde ans Licht – eine vergessene Welt unter Tage wurde nach 800 Jahren wiederentdeckt. Unter der Stadt schlummerten mittelalterliche Silberbergwerke mit außergewöhnlich gut erhaltenen Holzfunden, die nicht nur die Fachwelt in Erstaunen versetzten. Die Führung beleuchtet zwei Dinge: Einmal ist es der Silberbergbau und das mittelalterliche Leben um die Silbergruben und –bergwerke. Vom Auffinden des Silbers, über den Abbau und die Verarbeitung bis zum Münz- und Handelswesen zieht sich der Bogen. Auf der anderen Seite wird die archäologische Forschungsarbeit unter und über Tage vorgestellt. Beispielsweise steigen Drohnen im Dienst der Wissenschaft in die Luft, Archäologen steigen in die feucht-kalten Gänge der Bergwerke um die Landschaften im Fels zu erkunden und wertvolle Funde an die Oberfläche zu bringen. Hier sind dann Spezialisten am Werk, die die alten Hölzer und Gegenstände konservieren. Eine spannende Stunde zwischen mittelalterlichem Bergbau und modernster Forschungsarbeit.

Datum: Sonntag, 20. März 2016
Zeit: 14 Uhr
Eintritt: 5,00 € pro Person / ermäßigt 2,50 € ( Eintritt ins Museum inklusive)
Treffpunkt: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz


25. März 2016 14-17 Uhr
Verzieren von Ostereiern nach sorbischer Tradition

Schmücken sie ihren Osterstrauch mit kleinen Kunstwerken! Familie Zobel lädt am Karfreitag, von 14 bis 17 Uhr ins Elementarium – Museum der Westlausitz ein. In guter Tradition können hier Jung und Alt die Kunst des Ostereierverzierens mit der Wachstechnik selbst ausprobieren und erlernen. Wenn hierbei über den brennenden Kerzen das Wachs schmilzt, riecht es im Elementarium nach Ostern. Ja, es ist wieder so weit. Ausgeblasene Hühnereier können bei Familie Zobel gegen einen kleinen Obolus vor Ort erworben werden.

Datum: Freitag, 25. März 2016
Zeit:
14 bis 17 Uhr
Preis: 5,00 € pro Person, ermäßigt 2,50 € (Eintritt ins Museum inklusive)
Treffpunkt: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz

sorbische Ostereier Foto: sorbische Ostereier

Das Pressefoto steht hier zum Download bereit.