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Pressemitteilung Juni 2017 01.06.2017

Pressemitteilung Juni 2017

Vorträge und Führungen

11. Juni Naturkundliche Exkursion: Wanderung durch das Dubringer Moor

13. Juni Vortrag: Von Pferden und Menschen. Späteiszeitliche Bildzeugnisse in Sachsen und Mitteldeutschland

16. Juni Ausstellungseröffnung „ Höhlen, Mythen, Löwenmensch“

18. Juni Öffentliche Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „ Höhlen, Mythen, Löwenmensch – Die Kunst der Steinzeit“

24. Juni + 25. Juni KUNSTBUS 2017 – Steinzeitkunst

24. Juni-03. September Mirakulum im Elementarium

25. Juni Naturkundliche Exkursion: Familienradtour zu den Biehlaer und Weißiger Teichen

ab 19. Juni: Kabinettausstellung im Sammelsurium Kamenz zeigt „Einladung zum Träumen- Aquarelle von Verena Gliemann“.


Sonntag 11. Juni 2017, 10 Uhr

Naturkundliche Exkursion: Wanderung durch das Dubringer Moor

Am 11. Juni 2017 laden wir Sie ganz herzlich zu einer Exkursion in das Dubringer Moor bei Wittichenau ein. Der größte noch erhaltene Moorkomplex in der Oberlausitz begeistert Naturliebhaber das ganze Jahr über. Auch wenn das Gebiet heute sehr urtümlich-natürlich erscheint, so fand man Siedlungsspuren bereits aus dem 6. und 7. Jahrhundert vor Christus. Landschaftsprägend und heute noch das Bild der Region bestimmend, sind die im 17. Jahrhundert angelegten Fischteiche. Der mit der Zeit entstandene Mix aus Teichen, Mooren und Wäldern bietet heute Platz für mehr als 3000 Pflanzen- und Tierarten, worunter sich viele seltene und vom Aussterben bedrohte Arten befinden. Ein Vertreter ist der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, welche uns ihre unscheinbaren Blüten erst im Juni zeigt.

Begleiten Sie am Sonntag, den 11. Juni 2017 Olaf Zinke vom Museum der Westlausitz auf eine Exkursion durch diese einzigartige Landschaft und lauschen mit ihm dem Gesang des Drosselrohrsängers oder bestaunen Sie kleine botanische Raritäten!

Gut ausgerüstet mit Wanderschuhen, wetterfester Kleidung, Fernglas, Getränken und Proviant wird die vierstündige Wanderung zum bleibenden Erlebnis für Naturbegeisterte.

Bitte melden Sie sich zu der beliebten Exkursion rechtzeitig unter der Telefonnummer 03578 78830 im Museum der Westlausitz an! Mit der Anmeldung erfahren Sie auch den Treffpunkt.

Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung: 03578-78830

Datum: Sonntag, 11. Juni 2017

Beginn: 10 Uhr

Beitrag: 4,00 € pro Person, ermäßigt 2,50 €


Dienstag 13. Juni 2017, 19 Uhr

Von gravierten Pferden und bemalten Kieseln – Paläolithische Kunst im Archäologischen Archiv Sachsen

Sie fragen Sich was unsere Vorfahren für einen Kunstgeschmack hatten? Dr. Ingo Kraft vom Landesamt für Archäologie Sachsen befasst sich in seinem Vortrag mit den altsteinzeitlichen Fundstellen in Sachsen und den sehr seltenen Zeugnissen der Kunst dieser Zeit. Im Detail befasst er sich mit dem Altfund von Pferdegravierungen auf einem Schieferplättchen aus Groitzsch bei Eilenburg. Darüber hinaus stellt er einen wichtigen Fund des Archäologischen Archivs Sachsen vor: eine Sammlung der berühmten bemalten Kiesel von Mas d’Azil in Frankreich.

Datum: Dienstag 13. Juni 2017

Beginn: 19 Uhr

Ort: Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, Kamenz

Eintritt: 3,50 € pro Person / ermäßigt 2,00 €

Foto: Schieferplättchen aus Groitzsch © Landesamt für Archäologie Sachsen . Aufnahme: Matthias Rummer


Freitag 16. Juni 2017, 19 Uhr

Ausstellungseröffnung: „Höhlen, Mythen, Löwenmensch“

Ausgewählte Nachbildungen von Höhlenmalereien und Repliken von Tier- und Frauenstatuetten aus Stein, Geweih oder Elfenbein beleuchten die mögliche Vorstellungswelt unserer Vorfahren vor ca. 36.000 bis 12.000 Jahren. Vorsichtig und auf archäologischen Kenntnissen basierend versucht die Ausstellung, den inneren Dialog der Jäger und Sammler mit dem Leben spendenden Kräften sowie mit der Welt der Ahnen und (Tier-)Geister begreifbar zu machen. Dabei spielen die Kommunikation mit diesen Kräften, das Leben und Sterben, die Sexualität und Geburt, die Fruchtbarkeit und Initiation eine wichtige Rolle. Somit öffnet die Ausstellung ein Fenster in das älteste komplexe symbolische System, indem die Ursprünge menschlicher Spiritualität deutlich werden.


Sonntag 18. Juni 2017, 14 Uhr

Öffentliche Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Höhlen, Mythen, Löwenmensch – Die Kunst der Steinzeit“

Die aktuelle Sonderausstellung zeigt originalgetreu nachgestaltete Höhlenmalereien und plastische Kunst aus rund 25.000 Jahren Menschheitsgeschichte der Altsteinzeit.

Auf dem Rundgang mit Sabine Kuhlmann, Archäologin am Museum, erfahren Sie viele Details zu Kunst dieser Zeit. Sie erfahren aber auch vieles über die Lebenswelt der damaligen Menschen, ihre Fertigkeiten und unsere Vorstellungen von längst vergangenen Zeiten. Denn trotz des guten Erhaltungszustandes vieler Funde aus der Steinzeit, gibt es viele offene Fragen und der Spielraum für Deutungen ist groß. 

Kosten: Die Führung ist kostenfrei. Es ist lediglich der Museumseintritt zu entrichten.

ruth hecker


Samstag und Sonntag 24. & 25. Juni 2017

KUNSTBUS 2017 – Steinzeitkunst

 Von 11.00 bis 19.00 Uhr hält der KunstBUS der Oberlausitz am Elementarium und entführt Sie mit Kurzführungen und Mitmach-Aktionen in die Kunstszene vor 35.000 Jahren.

KunstBUS - Der Kultur-Bus der Oberlausitz

Entdecken Sie Kunst auf eine ungewöhnliche Art und Weise: Unsere Kunstbusse bringen Sie bequem an unsere 6 Kunstorte – das eigene Auto kann zuhause bleiben und Sie müssen nicht selbst fahren. Die Busse pendeln zwischen den Kunstorten. Nicht nur an den Kunstorten erleben Sie Kunst – auch in den Bussen können Sie Tanz, Theater und (Live-)Musik genießen.

kunstbus


24.6.-03.9.2017

Mirakulum im Elementarium: Geheime Zeichen

In einer Zeit, als die Menschen noch keine Schrift kannten, malten sie geheimnisvolle Bilder und Symbole an Höhlenwände und Steine. Einige dieser geheimen Zeichen sind im Museum versteckt und es gilt sie zu finden. Elli und Emil, unsere Ferienkinder zu Besuch in Kamenz werden euch wieder dabei helfen. Oder wollen sie euch vielleicht in diesem Jahr in die Irre führen? Mit etwas Knobelei könnt ihr es aber schaffen alle Zeichen zu finden!

täglich außer Montags; 10-18 Uhr (das Rätsel dauert etwa 60 Minuten)

Ort: Elementarium – Museum der Westlausitz Kamenz

Für Kinder ab 7 Jahren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eintritt: Die Teilnahme am Mirakulum kostet nichts. Es ist lediglich der Museumseintritt zu zahlen.

Foto: Mirakulum_Elli_Emil_Eddy © Museum der Westlausitz


Sonntag 25. Juni 2017, 9 Uhr

Fahrradexkursion an die Biehla-Weißiger Teiche

 

Am 25. Juni 2017 lädt das Museum der Westlausitz Kamenz zu einer etwa 20 km langen Radtour zu den Biehla-Weißiger Teichen ein. Der Sommer hat sich eingestellt und überall lässt sich Spannendes entdecken. Das Brutgeschäft der Vögel ist im vollen Gang, die Blumen locken eine Vielzahl von Insekten an und die Frösche erheben sich zu einem lautstarken Konzert. Starten Sie den Sonntag also sportlich aber dennoch ganz entspannt und lassen sich überraschen. Es begleitet Sie Janine Gumpert vom Museum der Westlausitz Kamenz. Der Treffpunkt der Radtour wir Ihnen bei der Anmeldung unter 03578-788310 mitgeteilt.

Radtour an die Biehlaer Teiche

Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben

Anmeldung: 03578-78830

Datum: Sonntag 25. Juni 2017

Zeit: 9 bis 12.30 Uhr

Beitrag: 4,00 € / ermäßigt 2,50 €


Einladung zum Träumen

Kabinettausstellung im Sammelsurium Kamenz zeigt „Einladung zum Träumen- Aquarelle von Verena Gliemann“.

Ab dem 12. Juni bis zum 15. Dezember 2017 kann im Sammelsurium auf der Macherstr. 140 in Kamenz ein Blick in die bunte, malerische Welt von Verena Gliemann geworfen werden.

Vor einigen Jahren entdeckte Verena Gliemann ihre Liebe und Leidenschaft zur Malerei wieder . Ihre Techniken hat sie seitdem im Selbststudium und in Kursen verfeinert und ihren eigenen Stil entwickelt. Dabei war die Aquarellmalerei die Art der Malerei, die sie am meisten begeisterte. Zur ihren Lehrern zählten Künstler wie Gottfried Zawadzki, Ekkehard Hofmann oder Tina Gehlert.

Die ausgestellten Bilder zeigen eine Vielfalt von Landschaften, Blumen sowie Eindrücke von Städte- und Malreisen. Dabei geht es nicht darum, die Genauigkeit eines Fotos aufs Papier zu bringen, sondern es ist ihre persönliche, malerische Interpretation der schönen Momente und der Kleinigkeiten des Alltags. Ihre Gefühle und das Erlebte im Aquarell festzuhalten ist ihre Insel der Ruhe und Erfüllung. Der Aufenthalt in der Natur und der Blick auf das Detail bieten ihr immer wieder neue Impulse und Anregungen.

„Vielleicht kann ich etwas Freude und von dem Empfinden in meinen Bildern vermitteln und ich lade Sie auf eine Entdeckungsreise ein, zum Schauen, Verweilen oder einfach zum Träumen.“ Verena Gliemann

Foto: Verena Gliemann 1, 2