„Wissenschaft als Abenteuer“ 01.07.2018 - 30.06.2021Museum der Westlausitz Kamenz

EU-Projekt im Museum der Westlausitz gemeinsam mit dem Lausitzer Museum in Zgorzelec und dem Keramikmuseum in Bolesławiec (Bunzlau) - finanziert aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020.

Im Museum der Westlausitz ist am 01.07.2018 ein, durch Mittel der EU finanziertes Projekt gestartet. Ziel ist die Anknüpfung museumspädagogischer Programme an die sogenannten MINT-Fächer in den sächsischen Schulen. Das sind Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Neben dem Lead-Partner in Kamenz sind auf polnischer Seite das Lausitzer Museum in Zgorzelec und das Keramikmuseum in Bolesławiec (Bunzlau) beteiligt. Die Einrichtungen konzipieren lehrplanorientierte und fächerübergreifende deutsch-polnische Bildungsprogramme. Im Vordergrund steht die erlebnisreiche Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Inhalte.

Im Museum der Westlausitz sind die ständig wechselnden Sonderausstellungen zu Biologie, Geologie und Archäologie Anknüpfungspunkte für die Bildungsprogramme. Für Anfang 2020 ist eine Archäologieausstellung zu den „Frühen Bauern in der Oberlausitz“ geplant. Die Begleitprogramme verbinden aktives Erleben mit Themen des Lehrplans. Genauso werden experimentelle Archäologie, Archäohandwerk und naturwissenschaftliche Analyseverfahren eine Brücke zwischen MINT-Fächern und Kulturgeschichte schlagen.


 
 
 
Foto 1: Das erste Treffen der Projektpartner fand am 12.09.2018 im Lausitzmuseum in Zgorzelec statt. Bei dieser Gelegenheit wurde der Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Foto: Lausitzmuseum Zgorzelec.
Foto 2: Die Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des INTERREG Kooperationsprogramms Polen-Sachsen 2014-2020 war auf der Sitzung des Begleitausschusses am 27. Februar in Panschwitz-Kuckau beschlossen worden. Auf dem Foto ist die feierliche Übergabe eines symbolischen Schecks über die Fördersumme von 888.997,63 Euro am 29. Mai in Wrocław (Breslau) zu sehen. (v.l.n.r.: Roger Mackeldey, Sächsisches Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft; Rafał Baliński, polnisches Ministerium für Investitionen und Entwicklung; Paweł Kurant, Leiter des Gemeinsamen Sekretariats, Dr. Leszek Buller, Direktor des Zentrums für Europäischen Projekte; Friederike Koch-Heinrichs, Leiterin des Museums der Westlausitz). Foto: Gemeinsames Sekretariat des Kooperationsprogramms INTERREG PL-SN 2014-2020
Foto 3: Herstellung von Glasperlen in traditioneller Technik als pädagogisches Angebot im Museum der Westlausitz. Foto: Anja Kaltofen