6. Partnertreffen

Mit vorweihnachtlichem Schwung und in Hinblick auf das Jahr 2020, trafen sich alle Partner des Projektes „Wissenschaft als Abenteuer“ zu einem neuen regen Austausch im Keramikmuseum Bunzlau.

Wissenschaft als Abenteuer

Im Museum der Westlausitz startete am 01.07.2018 das grenzüberschreitende Projekt „Wissenschaft als Abenteuer“. Dieses Projekt wird durch Mittel der EU finanziert.

Gemeinsam mit dem Lausitzer Museum in Zgorzelec (Görlitz) und dem Keramikmuseum in Bolesławiec (Bunzlau) wird dieses Projekt bis Juni 2021 durchgeführt.

Als Regional- und Landschaftsmuseum begeistern wir seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche mit erlebnisorientierten Angeboten. Ausgangspunkt der museumspädagogischen Programme sind die Fachbereiche unseres Museums: Archäologie, Geologie und Biologie

Um unser Profil zu schärfen, entwickeln wir in unserem EU-Projekt „Wissenschaft als Abenteuer“ gemeinsam mit dem Keramikmusem Bolesławiec und dem Museum der Lausitz in Zgorzelec experimentelle, lehrplanorientierte und fachübergreifende Bildungsprogramme für Schulklassen der Stufen 1 bis 12. Unser Ziel ist es, das Interesse für naturwissenschaftliche Fächer zu wecken und die Kompetenzen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu fördern.

Bis zum Jahr 2021 sollen Bildungsprogramme zur Sonderausstellung „Amphibios – vom Wunder der Verwandlung“, „Haie – Räuber seit Jahrmillionen“, „Frühen Bauern in der Oberlausitz“ und „Burgen der Lausitzer Kultur“ entwickelt werden.

Das Bildungsprojekt führt zur Unterstützung und Sicherstellung der Wissenschaft archäologische Recherchen durch. Diese sollen regionalspezifische Forschungslücken im Neolithikum, der Bronzezeit und dem Mittelalter schließen. Daraus resultieren lehrplanübergreifende Praxisanteile der experimentellen Archäologie. Diese Analyseverfahren sollen eine Brücke zwischen MINT-Fächern und Kulturgeschichte schlagen.


Mit vorweihnachtlichem Schwung und in Hinblick auf das Jahr 2020, trafen sich alle Partner des Projektes „Wissenschaft als Abenteuer“ zu einem neuen regen Austausch im Keramikmuseum Bunzlau.

Schwerpunkte waren diesmal die Umsetzung und Verschriftlichung der Kommunikationsstrategie bis Ende 2020. Diese betrafen vorrangig die Zusammenarbeit zwischen Bildungsträgern und Kultureinrichtungen in Sachsen und in Niederschlesien. Am 25. Mai 2020 wird der nächste grenzüberschreitenden Workshop zum Thema „Keramik und Metall“ in Bunzlau stattfinden. Hier bekommen deutsche und polnische Bildungs- und Kultureinrichtungen die Möglichkeit sich zu vernetzen, sich zum Thema außerschulische Lernorte zu informieren, pädagogische Inhalte in ihr Konzept mit aufzunehmen und diese vor Ort praktisch zu erproben.

Ein Kinderheft in polnischer Sprache in Anlehnung an die deutsche Sonderausstellung „Das Ende der Steinzeit – die ersten Bauern in der Lausitz“ wurde für das Jahr 2020 vorgestellt. Eine tragende Rolle zum Entwurf eines Begleitmateriales spielen dabei die museumspädagogischen Programme zur Steinzeit, die das EU-Team im Rahmen des Projektes entwickelt.

Im Jahr 2019 haben tausende Schüler der Klassen 5 bis 12 museumspädagogische Programme der Museen absolviert. Zum Jahresabschluss wurden diese positiv evaluiert und integriert. Die Entwicklung der nächsten 3 von 20 Bildungsprogrammen steht bereits in den Startlöchern.

Abschließend wurde der Schüleraustausch nach Polen geplant, welcher im 2. Quartal 2020 und dem 4. Quartal 2020 stattfinden wird. Das EU-Team entsendet dann wieder deutsche Schüler zum Austausch und der Durchführung polnischer Partnerprogramme an das Museum in Bunzlau und Zgorzelec.

 

6. Partnertreffen; Quelle: Museum der Westlausitz Kamenz; © Museum der Westlausitz Kamenz6. Partnertreffen; Quelle: Museum der Westlausitz Kamenz; © Museum der Westlausitz Kamenz