"Das Ende der Steinzeit – Die ersten Bauern in der Lausitz"

Sonderausstellung im Elementarium
vom 08.02.2020 bis 10.01.2021

"Das Ende der Steinzeit – Die ersten Bauern in der Lausitz"

Sonderausstellung im Elementarium
vom 08.02.2020 bis 10.01.2021

"Das Ende der Steinzeit – Die ersten Bauern in der Lausitz"

Sonderausstellung im Elementarium
vom 08.02.2020 bis 10.01.2021

"Meine Gedanken zur Kunst“

Kabinettausstellung im Sammelsurium
vom 23.09.2019 bis 21.02.2020

»Vita-Min« – Leben mit dem Bergbau 03.03.2020 - 26.04.2020ElementariumMuseumseintritt

In Sachsen und dem Bezirk Ustecký (Tschechien) ist der Bergbau seit vielen Jahrhunderten Tradition. Die Regionen besitzen zahlreiche Bodenschätze wie Steine, Erden, fossile Brennstoffe, Erze oder Industrieminerale. Der jahrhundertelange Bergbau hat aber auch sichtbare Spuren hinterlassen. Diese werden in dem grenzüberschreitenden EU-Projekt »Vita-Min« untersucht, das Teil des Leitprojekts des Landesamtes "für saubere Gewässer in Sachsen" ist.

Leben mit dem Bergbau; Quelle: LfULG; © Museum der Westlausitz KamenzLeben mit dem Bergbau; Quelle: LfULG; © Museum der Westlausitz Kamenz

Der Projektname »Vita-Min« (vita lat.: Leben, min engl. mining: Bergbau) steht dabei bezeichnend für das Projektthema »Leben mit dem Bergbau«. Sieben großformatige Aufsteller und ein Video thematisieren Lösungsansätze für Strategien zum Umgang mit Bergbaufolgen, insbesondere Gewässerbelastungen, durch den aktiven und Sanierungsbergbau sowie den Altbergbau in Sachsen und Tschechien.

Im Projekt werden die verschiedensten Aspekte des Bergbaus und seine Folgen auf die Natur und Umwelt betrachtet.

Durch den Bergbau werden große Flächen in Anspruch genommen. Ganze Landschaften werden umgestaltet und der Boden wird großräumig abgetragen und verlagert.
Auch der Wasser- und Stoffhaushalt der Grund- und Oberflächenwasser wird durch den Bergbau gestört. Um die Gruben von Wasser frei zu halten, wird das Grundwasser abgesenkt. Zum Ableiten des Brauch- und Sümpfungswassers werden Gewässer begradigt, ausgebaut und zum Teil auch komplett verlegt.  Nach Bergbauende steigt das Grundwasser wieder an. Vernässungsprobleme und steigende Gehalte an Schwermetallen, Sulfat und Eisen sind die Folge.
Negativ wirken sich die hohen Eisen- und Sulfatgehalte u. a. in der Biozönose, bei der Nutzung der Bergbaufolgeseen als Badegewässer, in der Trinkwassergewinnung aus Uferfiltraten sowie bei der Sichtbarkeit hoher Eisengehalte wie z.B. bei der braunen Spree aus.
Um die Auswirkungen des Bergbaus auf die Umwelt zu reduzieren, müssen geeignete Maßnahmen identifiziert und umgesetzt werden. Beim aktiven Bergbau können bereits in der Planungs- und Abbauphase die Gewässer und Umwelt geschützt werden. In Altbergbaugebieten müssen die Belastungen mit geeigneten Sanierungsverfahren minimiert werden.


Öffnungszeiten:

Di - So 10 - 18 Uhr
sowie an allen Feiertagen, am 01.01., 24. & 31.12. geschlossen


Eintrittspreise