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Das Museum

Was lehrt uns trocknende Speisestärke zur Entstehung von Basaltsäulen?

Referent: Dr. H. Bahr, TU Dresden


Mittwoch, 24. November um 19 Uhr

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Das faszinierende Phänomen "Basaltsäulen" ist trotz mancherlei Bemühungen bis in die Gegenwart hinein noch nicht völlig verstanden. Bestehende Analogien zwischen Rissbildungen in erstarrender Basaltschmelze und in trocknendem Schlamm lassen sich für ein besseres Verständnis nutzen. An einer trocknenden Mischung aus Maisstärke und Wasser konnte mittels Computertomographie beobachtet werden, wie Trocknungsrisse beim Vordringen in die Tiefe sich so vernetzen, dass mehrkantige Säulen entstehen, die im Idealfall auf eine Bienenwabenstruktur der Querschnitte führen. Derartige Beobachtungen bestätigen Ergebnisse von Modellierungsrechnungen an der TU Dresden zur Basaltsäulenbildung. Im Vortrag werden folgende Fragen behandelt:

- Worin besteht die Analogie zwischen Stärke- und Basaltsäulen?
- Wie kommen gleichmäßige Säulen zustande?
- Wodurch ist der Säulendurchmesser festgelegt?
- Warum gibt es eine Tendenz zu sechseckigen Säulen?

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Öffentlicher Vortrag des Vereins der Freunde und Förderer des Museums der Westlausitz e.V.

 

Eintritt: frei

Museum der Westlausitz / Elementarium, Pulsnitzer Str.16, 01917 Kamenz

Telefon: 03578-7 88 30, Fax: 03578-7 88 32 71

 

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