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Tote erzählen vom Leben - Ausgrabungen auf dem Gräberfeld Weißkollm

Referent: Kerstin Kühne, Hamburg


Mittwoch, 28. April um 19 Uhr

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Der Traum des Archäologen ist die Ausgrabung! Ausgrabungsleiterin Kerstin Kühne berichtet in ihrem Vortrag von einer überraschend fundreichen Ausgrabung im August 2008 in Weißkollm bei Hoyerswerda. Der ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Manfred Kegel stieß im Frühjahr 2007 auf einem frisch gepflügten Acker auf eine große Menge an Keramik und Leichenbrand. Eine Begehung des Museums der Westlausitz erbrachte über 100 Fundpunkte – hauptsächlich Keramik der Lausitzer und Billendorfer Kultur
und Leichenbrand, aber auch zwei Bronzefragmente. Der Fundreichtum reizte. Ein Jahr später ging es los mit der Grabung. Hand in Hand mit zehn tatkräftigen Ehrenamtlichen, dem Sächsischen Landesamt für Archäologie und den Archäologen des Museums der Westlausitz wurde in drei Testschnitten gegraben. Und was kam dabei heraus?

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Der Vortrag weckt Begeisterung für archäologische Grabungen, zeigt auf, was neben
1A-Sandkastensand ans Licht kam und wie uralte Menschenspuren gedeutet werden können. Zum Vortrag lädt der Verein der Förderer und Freunde des Museums der Westlausitz e. V. herzlich ein.

 

Museum der Westlausitz / Elementarium, Pulsnitzer Str.16, 01917 Kamenz

Telefon: 03578-7 88 30, Fax: 03578-7 88 32 71

 

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