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An der Stelle des heutigen Ponickauhauses standen im Mittelalter wahrscheinlich mehrere kleine Häuser, die nach einem Stadtbrand durch ein größeres Bauwerk ersetzt wurden.
Kellerräume mit Tonnengewölbe haben sich im östlichen Teil des Gebäudes erhalten.
Sein heutiges Aussehen erhielt das Ponickauhaus im 18. Jahrhundert.
Von 1745 - 1748 war das Ponickauhaus im Besitz des Grafen Johann Casimir von Dallwitz (siehe SpiegelMOnogramm).
Die prunkvolle dreigeschossige streng symmetrische Frontfassade ist vermutlich in dieser Zeit entstanden.
Seit 1829 befand sich das Ponickauhaus im Besitz verschiedener Kamenzer Tuchfabrikanten.
Das Gartenhaus wurde bald nach der Niederlegung der Stadtmauer errichtet.
In der Folgezeit erfuhr das Ponikauhaus verschiedene Umbauten zur gewerblichen Nutzung.
1933 endete die Zeit der Tuchfabrikanten mit einem Konkurs. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Haus vorwiegend als Wohnhaus genutzt, bis 1957 das Museum einzog.
Das bekrönte Wappen über dem Eingang zeigt ein SpiegelMOnogramm, in dem man die Buchstaben J, C, V und D erkennen kann.
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