EU-Projekt Logo Museum der Westlausitz


Museum der Westlausitz I Das Ponikauhaus






Das Museum

 Das Ponikauhaus

Der Ausstellungsbereich des Museums der Westlausitz, das Elementarium, ist im Ponickauhaus untergebracht. Das Ponickauhaus zählt zu den wenigen alten Bürgerhäusern von Kamenz, die nicht beim letzten großen Stadtbrand 1842 zerstört oder erheblich beschädigt worden sind. Das Ponickauhaus trägt noch heute den Namen des ersten bekannten Besitzers. 1567 erwarb Hans von Ponickau das Haus als Leibgedinge für seine Frau Barbara. Die Herren von Ponickau waren in der westlichen Oberlausitz begütert. Das nach dem gleichnamigen Dorf südlich von Ortrand benannte Adelsgeschlecht war seit 1308 im Gefolge der Herren von Kamenz vertreten. Bis 1666 blieb das repräsentative Stadthaus im Besitz der Familie von Ponickau.

ins Sammelsuriumzum Sammelsurium
Aktuelles

Ausstellungen

Veranstaltungen

Führungen

Publikationen

Besucherservice

Forschung




 
AussenansichtEingangsbereich mit KreuzgewölbeGewölbekeller des PonikauhausesGartenhausEingangsportal





Stellenangebote



Förderverein



Links

An der Stelle des heutigen Ponickauhauses standen im Mittelalter wahrscheinlich mehrere kleine Häuser, die nach einem Stadtbrand durch ein größeres Bauwerk ersetzt wurden. Kellerräume mit Tonnengewölbe haben sich im östlichen Teil des Gebäudes erhalten.



Kontakt


Impressum


   

Sein heutiges Aussehen erhielt das Ponickauhaus im 18. Jahrhundert. Von 1745 - 1748 war das Ponickauhaus im Besitz des Grafen Johann Casimir von Dallwitz (siehe SpiegelMOnogramm). Die prunkvolle dreigeschossige streng symmetrische Frontfassade ist vermutlich in dieser Zeit entstanden.

Seit 1829 befand sich das Ponickauhaus im Besitz verschiedener Kamenzer Tuchfabrikanten. Das Gartenhaus wurde bald nach der Niederlegung der Stadtmauer errichtet. In der Folgezeit erfuhr das Ponikauhaus verschiedene Umbauten zur gewerblichen Nutzung. 1933 endete die Zeit der Tuchfabrikanten mit einem Konkurs. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Haus vorwiegend als Wohnhaus genutzt, bis 1957 das Museum einzog.

Das bekrönte Wappen über dem Eingang zeigt ein SpiegelMOnogramm, in dem man die Buchstaben J, C, V und D erkennen kann.

SpiegelMOnogramm