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Der Garten des Museum der Westlausitz wurde in seiner Grundkonzeption zwischen 1960 und 1970 angelegt. Aus dieser Zeit stammt auch der alte Baumbestand asiatischer und nordamerikanischer Gehölze, welcher schon von weitem auf den wildromantischen Bereich des Vergleichsgartens zu paläobotanischen Funden der Westlausitz verweist. Vertreter der hier gezeigten Gattungen bildeten im Tertiär, vor ca. 17 Millionen Jahren, bei subtropischem Klima die mitteleuropäische Waldflora.

Im Zuge der Renovierung des Ponickauhauses wurden im Jahre 2001 kranke und überalterte Gehölze zu Gunsten eines größeren Teiches nebst Sumpfgebiet und einer behindertengerechten Wegführung entnommen. Somit ergaben sich auch neue Gestaltungsmöglichkeiten: Jetzt können hier weitere fremdländische Pflanzen bestaunt werden.







Der Pflanzenbestand an heimischen, teilweise vom Aussterben bedrohten Wildpflanzen der westlichen Oberlausitz wurde während der Baumaßnahmen in der Stadtgärtnerei Kamenz überwintert und fand im April 2002 im Innenhof einen geeigneten Standort. Die Pflanzung zeugt von der Vielfältigkeit und Schutzwürdigkeit unserer Flora. Auch die typischen Bauerngartenstauden sowie Heilkräuter unterstreichen die Intention, für den Schutz von Natur und Kultur zu sensibilisieren.

Das zauberhafte Ambiente lädt zu jeder Jahreszeit zum Staunen und Verweilen ein.






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