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Franz Gaudeck – Karikatur und Landschaft

bis 30.12.2010 im Sammelsurium

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Kunstwerke von Franz Gaudecks, ein zu unrecht vergessener sächsischer Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts, treffende Karikaturen erinnern in ihrer Reduzierung auf die Kontur und die zügige und sichere Ausführung an Heinrich Zilles Milieustudien. Wundervoll sind auch seine markanten Stadtansichten und
Landschaftsdarstellungen, die oftmals Ergebnisse kurzer Studienaufenthalte während des 20. Jahrhunderts waren. Sie sprechen eine expressionistische Formensprache und spiegeln den Einfluss der Neuen Sachlichkeit wider. Dieser kleine Ausschnitt seines Schaffens zeigt einen Künstler, der trotz der Kürze seines Lebens und der Kriegsverluste seines Werkes, ein reiches und qualitätvolles graphisches und zeichnerisches Oeuvre hinterlassen hat, welches lohnt wiederentdeckt zu werden.


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    Portrait Franz Stein, 1921, Bleistift, Franz Gaudeck

Franz Gaudeck –
Karikatur und Landschaft

bis 30.12.2010

Sonderausstellung im Sammelsurium
Macherstraße 140, 01917 Kamenz
Eintritt frei
geöffnet Mo - Fr 9 - 16 Uhr

 
   

Vita Franz Gaudeck

 
   

Franz Gaudeck wurde 1889 in Lindhardt bei Naunhof (Grimma) geboren. In Waldenburg wurde er zum Lehrer ausgebildet. Von 1912 bis1914 studierte Gaudeck an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe Dresden. 1914 legte er die Staatsprüfung für das künstlerische Lehramt an höheren Schulen ab und arbeitete danach als Kunsterzieher. Ab 1919 war er Mitglied der Dresdner Kunstgenossenschaft, zu der Künstler wie Josef Hegenbarth, Max Feldbauer, Theodor Rosenhauer und Georg Oehme gehörten. Seine künstlerische Orientierung stand in der Tradition der impressionistischen Lehre Gotthard Kuehls. Mit der Zerstörung seines Ateliers durch den Bombenangriff auf Dresden im Februar 1945 wurde auch der Großteil seiner Werke vernichtet. 1946 verstarb Franz Gaudeck in Kreischa.